1978: Postkarten in der Staatsgalerie

Postkarten nehmen im Werk Albrecht/d.s einen prominenten Platz ein. Er nutzte das Format sein gesamtes Leben lang und schuf wohl eine vierstellige Zahl von individuellen Postkarten, die collagiert, de-collagiert, bemalt, bestempelt, beklebt, beschriftet waren, oft waren es Mischtechniken.

Dabei hob er die formale Beschränkung der Karten immer wieder auf. So ließ er Fotografien von wandfüllenden Ensembles auf Postkarten drucken, bei denen sich die Fülle der Details dem Betrachter zwangsläufig entzog. Andererseits brachte er Ausschnitte aus extremen Vergößerungen auf Postkarten, so dass vom Originalmotiv letztlich nur noch Rasterpunkte erkennbar waren die auf der Postkarte als neues, abstraktes Motiv wirkten, das dann mitunter weiterbearbeitet wurden. Er kombinierte so sogar zu Postkarten-Ensembles.

Ansichtskarten übermalte und collagierte er, mitunter wurden sie mit alltäglichen Dingen verfremdet. Viele solcher Karten verschickte er per Post. Hunderte aber behielt er in seinem Besitz, viele wurden im Rahmen von Ausstellungen gezeigt

Albrecht/d. verlegte Postkarten und nutzte sie als Handzettel und Einladungen für Ausstellungen und Events.

Vor 40 Jahren, vom 03. Juni bis 30. August 1978, stellte er eine Auswahl von Postkarten im Café der Staatsgalerie aus.

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